Neurologische Grenzfälle
Neurologische Grenzfälle
Was bleibt, wenn im Gehirn Entscheidendes verloren geht, getrennt wird oder sich verändert?
In dieser Reihe betrachten wir außergewöhnliche, wissenschaftlich dokumentierte Fälle aus der Neurologie. Menschen, bei denen eine Hirnhälfte entfernt wurde, die Verbindung zwischen beiden Hemisphären durchtrennt wurde oder die Fähigkeit verloren ging, neue Erinnerungen zu bilden.
Diese Fälle zeigen nicht nur, was einzelne Strukturen des Gehirns leisten. Sie führen zu einer viel grundsätzlicheren Frage: Was geschieht mit Wahrnehmung, Erinnerung, Persönlichkeit und Bewusstsein, wenn sich die Voraussetzungen dafür tiefgreifend verändern?
Dabei geht es weder um medizinische Sensationen noch um vermeintliche Wunder. Neurologische Grenzfälle zeigen die Grenzen des Gehirns – und zugleich seine erstaunlichen Möglichkeiten.
Und immer wieder führen sie zu einer Frage, die sich nicht allein auf einem MRT beantworten lässt:
Was macht unser Ich aus?

EINE HIRNHÄLFTE FEHLT. NUR NOCH EIN HALBES ICH?
Christina Santhouse – und was eine außergewöhnliche Operation über Gehirn, Bewusstsein und Identität verrät Mit acht Jahren geschieht bei Christina Santhouse etwas, das unserer alltäglichen Vorstellung vom Gehirn beinahe widerspricht: Neurochirurgen entfernen ihre...

ZWEI HIRNHÄLFTEN. ZWEI ICHs?
Neurologische Grenzfälle – Teil 2: Zwei Hirnhälften. Zwei Ichs? Was geschieht mit unserem Bewusstsein, wenn die Verbindung zwischen den beiden Großhirnhälften durchtrennt wird? Die erstaunlichen Split-Brain-Experimente stellen unsere Vorstellung von einem einheitlichen „Ich“ auf...

WENN DAS MORGEN KEIN GESTERN MEHR WIRD
Wer bin ich, wenn ich mich nicht erinnern kann? Wir erleben diesen Augenblick. Wenig später erinnern wir uns daran. Morgen gehört er zu unserem Gestern. Nach Jahren kann er Teil unserer Lebensgeschichte geworden...
